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Tanzania

Tanzania umfasst 945.087 Quadratkilometer und ist somit 3,5 mal so gross wie Deutschland. Abgesehen von den Küstenregionen mit den vorgelagerten Inseln Zanzibar und Pemba, besticht Tanzania durch einen ausgesprochenen Gebirgscharakter mit Hochflächen, Bergländern und Vulkanen. Bekannt geworden ist Tanzania durch seine Nationalparks, wie z.B. die Serengeti, durch seinen berühmten Berg, den Kilimanjaro, oder durch den Viktoriasee, den drittgrössten See der Erde. Tanzania hat 12 Nationalparks und 17 Game Reserves. Sie bedecken eine Fläche von 142.000 qkm. Es sind ca. 25,8% des Landes dem Wildschutz vorbehalten.

Der Zeitunterschied zwischen der mitteleuropäischen Zeit und der Landeszeit beträgt + 1 Stunde zur europäischen Sommerzeit (im Winter + 2 Stunden).

Das Klima Tanzanias ist im Küstentiefland tropisch warm, mit mittleren Temperaturen zwischen 26°C und 33°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 78% und 90%. Im Hochland entstehen mittlere Höchsttemperaturen von 26,5°C und Mindesttemperaturen von 14°C. Die Trockenzeit ist von Juli bis Oktober, die sogenannte Regenzeit von März bis Mai. Sie können Tanzania das ganze Jahr über besuchen, wobei die beste Reisezeit von Juli bis Oktober ist.

Die Landessprache ist seit 1967 Kiswahili, daneben fungiert weiterhin Englisch als Bildungssprache und wichtigste Korrespondenzsprache.

Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten

Serengeti Nationalpark

Mount Kilimanjaro

Ngorongoro Krater

Arusha Nationalpark

Ruaha Nationalpark

Zanzibar

Serengeti Nationalpark:
Der Serengeti Nationalpark, mit einer Grösse von 14 763 qkm, ist etwa 335 km von Arusha gelegen.
Eine Million Gnus – alle sind sie vom selben uralten Rhythmus des unerbittlichen Lebenskreislaufes getrieben: drei Wochen wilde Gebietskämpfe und stürmische Paarung; das Überleben der Stärkeren, wenn sich 40 km lange Züge auf dem alljährlichen Exodus nach Norden durch Gewässer drängen, wo die Krokodile lauern; schließlich der nur kurze Zeit dauernde Wiederaufbau der Spezies durch die mehr als 8’000 täglich geborenen Kälber, bevor die 1’000 km lange Pilgerschaft erneut beginnt.
Tansanias ältester und beliebtester Nationalpark, die Serengeti, ist berühmt für die sich jährlich wiederholende Wanderungszeit, wenn sechs Millionen Hufe über die offenen Ebenen stampfen, wenn mehr als 200’000 Zebras und 300’000 Thomsongazellen sich dem Zug der Gnus nach frischen Weidegründen anschließen. Doch sogar wenn keine Wanderung stattfindet, bietet die Serengeti zweifellos das eindrücklichste Tierschauspiel Afrikas: große Büffelherden, kleinere Gruppen von Elefanten und Giraffen sowie Tausende und Abertausende von Elenantilopen, Topis, Kuhantilopen, Impalas und Grantgazellen.
Ein allgegenwärtiges Erlebnis in Tansanias größtem Nationalpark ist der Kampf auf Leben und Tod zwischen Raubtier und Beutetier. Goldmähnige Löwenrudel machen dank der Fülle von Grasfressern reiche Beute. Einsame Leoparden suchen den Akazienbaum-gesäumten Seronera-Fluss heim, während viele Geparden die südöstlichen Ebenen durchstreifen. An kaum einem anderen Ort Afrikas kommen alle drei afrikanischen Schakalarten wie hier zusammen vor. Und dann gibt es auch noch die Tüpfelhyäne und eine Vielzahl scheuer kleinerer Raubtiere, vom insektenfressenden Erdwolf bis zum wunderschönen Serval.
Die Serengeti wird aber nicht nur von großen und größeren Säugetieren bewohnt. Grellfarbige Siedleragamen und Klippschliefer huschen über die vereinzelten Granit-Kopjes. Gut 100 Arten von Pillendreher-Käfern sind bisher verzeichnet worden, dazu mehr als 500 Vogelarten, die vom imposanten Strauß über den bizarren Sekretärsvogel des offenen Graslands bis hin zu den Kaffernadlern reichen, die scheinbar ohne Anstrengung über den Lobo-Hügeln kreisen.
So gewaltig wie das Tierschauspiel ist das befreiende Erlebnis von Raum, das für die Serengeti-Ebenen kennzeichnend ist, die sich über sonnenverbrannte Savannen zum schimmernden goldenen Horizont am Ende der Erde erstrecken. Die Regenzeit verwandelt diese goldene Fläche in einen endlos grünen, von Wildblumen übersäten Teppich. Neben den Ebenen gibt es auch bewaldete Hügel, turmhohe Termitenhügel sowie mit Feigenbäumen und orange-verstaubten Akazienwäldern gesäumte Flüsse. Mag die Serengeti auch noch so beliebt sein, sie ist so riesig, dass Sie womöglich der einzige menschliche Zuschauer sind, der miterlebt, wie ein Löwenrudel seine nächste Mahlzeit einzukreisen beginnt.

Die grossen Tierwanderungen
Im Januar erreicht die Tierwanderung die Ebenen der Serengeti, auf denen kurze Gräser wachsen. In dieser Zeit werden zahlreiche Zebrafohlen geboren.
Im Februar halten sich etwa zwei Millionen Gnus, 300 000 Zebras, Gazellen, Elenantilopen, Topis und die ihnen folgenden Raubtiere auf den Ebenen der Serengeti auf. Jetzt werden die Gnukälber geboren.
Im März beginnen heftige Regenfälle, so dass die Tiere im April langsam in den Nordwesten wandern.
Im Mai bietet auch der „Western Corridor" den Tieren genügend junges Gras. Die Tiere wandern von den Naabi Hügeln entlang dem Mbalageti Fluss bis zum Grumeti Fluss. Die Gnus ziehen in langen Marschsäulen durch die bewaldeten Gebiete.
Mitte Mai bis Ende November: Trockenzeit
Im Juni bewegt sich die Tierwanderung auf den Ebenen des „Western Corridor". Der vorherrschende Boden ist „black cotton soil" (Tierse-Boden), ein dunkler, sehr feinkörniger Boden, der bei Nässe sehr glitschig und nahezu unbefahrbar wird. Die Tiere überqueren den Grumeti Fluss, in dem zahlreiche Krokodile bereits auf ihre Beute warten. Ende der Regenzeit.
Im Juli wandern die meisten Tiere nun ins Grumeti Gebiet und bewegen sich weiter nordwärts, während ein kleinerer Teil sich in das Lobo Gebiet begibt. Es ist Winter und morgens ist es sehr kalt.
Im August erreichen die Tiere erreichen das Ikorongo Gebiet.
Im September und Oktober haben die Tiere die kenianische Masai Mara erreicht und halten sich dort auf, denn dort finden sie immer Wasser. Der Oktober ist der trockenste Monat in der Serengeti.
Im November wird es Zeit, in den Süden zurückzukehren. Die Tiere fühlen, dass es bald wieder regnen und das Gras wachsen wird. So beginnt ein neuer Zyklus.

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Kilimanjaro Nationalpark:

Mount Kilimanjaro, 5 895 m hoch. Allein sein Name wirkt geheimnisvoll. Bedeutet er nun Berg des Lichts, Berg der Erhabenheit oder Berg der Karawanen? Oder doch wieder etwas ganz anderes? Die einheimischen Wachagga haben nicht einmal einen Namen für das ganze Massiv. Kipoo (woraus Kibo wurde) nennen sie den berühmten schneebedeckten Gipfel, der als höchste Erhebung Afrikas majestätisch über dem Kontinent wacht.

Welche Bedeutung man seinem Namen auch immer geben mag, der Kilimanjaro ist ein Sinnbild für die ergreifende Schönheit Ostafrikas. Warum, werden Sie verstehen, wenn Sie ihn sehen. Der Kilimanjaro ist nicht nur Afrikas höchster Gipfel, sondern auch der höchste frei stehende Berg der Erde. In atemberaubender Abgeschiedenheit erhebt er sich vom ihn umgebenden, auf ungefähr 900 m über Meer liegenden Küsten-Buschland auf Ehrfurcht gebietende 5'895 m.

Der Kilimanjaro ist einer der zugänglichsten Hochgebirgsgipfel der Erde, ein Leitstern für Besucher aus aller Welt. Die meisten Bergsteiger erreichen den Kraterrand mit wenig mehr als einem Wanderstock, angemessener Kleidung und Entschlossenheit. Und trotzdem hat, wer es bis zum eigentlichen Gipfel, dem Uhuru Point, schafft oder bis zum Gillman’s Point am Kraterrand, sich seine Gipfelurkunde – und seine Erinnerungen – redlich verdient.

Der Kilimanjaro bietet aber wahrlich mehr als bloß seinen Gipfel. Diesen Berg hochzusteigen ist gleichsam eine klimatische Weltreise von den Tropen in die Arktis. Noch ehe man auf einer Höhe von 2'700 m die Grenze zum Nationalpark überschreitet, machen die bewirtschafteten Ausläufer des Massivs üppigem Bergwald Platz, in dem scheue Elefanten, Leoparden, Büffel, der gefährdete Abbotducker und andere kleine Antilopenarten sowie Primaten leben. Noch höher liegt das Moorland, wo eine Decke von Riesenheidekraut mit fremd anmutenden Riesenlobelien übersät ist. Über 4'000 m ernährt eine surreale alpine Einöde kaum mehr als ein paar widerstandsfähige Moose und Flechten. Schließlich weicht dann auch das letzte bisschen kümmerlicher Vegetation einer Winterwunderlandschaft aus Eis und Schnee – und der überwältigenden Schönheit des Dachs des Kontinents.

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Ngorongoro Krater, Tansania

Vor drei Millionen Jahren, als unsere ersten Vorfahren diese Gegend besiedelten, erhob sich der Vulkan des Ngorongoro auf gleicher Hoehe mit dem Kilimanjaro - doch dann stürzte sein Kegel durch die geologischen Bewegungen des Grabenbruchs ein und hinterließ eine sagenhafte Kaldera mit einem Durchmesser von 19 km, dem heutigen Ngorongoro Krater.

Das Gebiet wird heute als das achte Weltwunder bezeichnet. Das gesamte Schutzgebiet umfasst eine Fläche von 8300 Quadratkilometern und ist einmalig mit seinen weiten Landschaften, Tierreichtum, Kulturen und archäologischen Schätzen. Doktor Bernhard Grzimek und seinen Sohn führte 1959 zur Entstehung des Ngorongoro-Naturschutzgebietes. Das von der Ngorongoro Conservation Area Authority durchgeführte Projekt hatte Pioniercharakter: Weidewirtschaft, Naturschutz und Tourismus sollten nebeneinander bestehen können.

Der Krater und seine Tierwelt: Der größte nicht überflutete Kraterkessel (Kaldera) der Welt hat einen Durchmesser von 19 Kilometern, eine Fläche von 3000 Quadratkilometern und ist 600 Meter tief. Die üppigen Weidegründe und das stets vorhandene Grundwasser des Kraterbodens ernähren eine große Zahl von den Tieren; bis zu 25000 Säugetiere, vorwiegend Grasfresser, halten sich gleichzeitig im Krater auf. Zu ihnen gehören Gnus, Elenantilopen, Kongoni (Kuhantilopen), Zebras, Gazellen, Büffel und Warzenschweine. Die Moore und Wälder ernähren Flusspferde, Elefanten, Paviane, Wasserböcke, Riedbocke und Buschböcke, und grüne Meerkatzen. Die steilen Kraterhänge bieten dem Dikdik, einer Zwergantilope, und dem seltenen Bergriedbock Schutz. Auf dem Kraterboden gibt es viele Schakale, und Wildhunde fühlen sich auf den grasbewachsenen Ebenen wohl. Raubkatzen - Löwen, Geparde, Leoparden, und Servale - finden reiche Beute. Desweiteren durchstreifen große Hyänen-Rudel den Krater, jagen oder machen sich über die Beute anderer Raubtiere her. Der Krater ist ein dynamisches, sich ständig veränderndes Ökosystem; die Zahl und Zusammensetzung mancher Tierarten war während der vergangenen 30 Jahren von starken Schwankungen geprägt. Da ständig Wasser vorhanden ist, unterliegt der Park kaum einer Migration.

Vögel beobachten: Die Mischung aus Wald, Grasebenen, Schluchten, Seen und Mooren bietet einer Vielzahl an Vogelarten Lebensraum. Während der Regenmonate und an den Wasserlöchern kann man eurasische Zugvögel antreffen. Weißstörche, Schwalben und gelbe Bachstelzen mischen sich unter einheimische Vögel wie Stelzenläufer, Ibisse, Afrika-Sattelstörche, Kampfläufer und verschiedene Entenarten. Zwergflamingos halten sich in dem Natron-See auf. Auffallende Graslandvögel - Strauße, Riesentrappen und Kronenkraniche - treten in großer Zahl auf.
Klima des Ngorongoro Krater
Ngorongoro Safari Lodges liegen an der Kante der Ngorongoro Wände auf einer Hoehe von 2235 Metern. Es kann vor allem nachts sehr frisch werden, in den frühen Morgenstunden sind Temperaturen unter 0 Grad keine Seltenheit, aber während des Tages wird es auch heiß in dem Krater.
Die Regenzeit beginnt hier offiziell im April, es kann aber schon von November öfters regnen. Der Regen beginnt normalerweise mit stürmischen Regengüssen in den Nachmittagen und Abenden, danach hat man aber eine gute Sicht.
Trocken ist es zwischen Juli und November, das ist auch die beste Zeit, um den Krater und die Umgebung zu besichtigen.

Geologie und Frühgeschichte
Zwei große geologische Nebengräben des Grabenbruchs durchziehen die Region, die während der letzten vier Millionen Jahre neun Vulkane im Ngorongoro-Hochland entstehen liessen. Einer von ihnen, der Oldonyo Lengai (Berg Gottes) ist immer noch aktiv. Über Jahrtausende wurden die durch die Eruptionen aufgeschleuderten Asche- und Staubwolken in die Serengeti getragen, deren Ebenen auf diese Weise fruchtbar wurden.
Der Ngorongoro Krater stürzte in den letzten Jahrmillionen ein, und bildete eine Kaldera.
Die frühesten Hinweise auf Menschen im Gebiet des Ngorongoro finden sich bei Laetoli, wo menschliche Fußabdrücke in 3,6 Millionen Jahre altem Vulkangestein erhaften sind. Weiter nördlich Ist man in der Olduvai-Schlucht auf viele Überreste von Hominiden und Tieren gestoßen.

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Arusha National Park, Tansania

Der Arusha National Park hat eine Größe von 137 km2 und liegt zwischen dem Kilimanjaro und Mount Meru, welcher gleichzeitig die Grenze des Parks bildet. Mit Höhen zwischen 1500 Metern am Momella See und dem Gipfel des Mount Meru mit 4566 Metern schließt dieser Gebirgspark die verschiedenen Vegetationsstufen von tropisch semiarid bis hochalpin mit ein. Dem entsprechend vielfältig ist auch die Flora und Fauna. An klaren Tagen hat man von fast überall im Park faszinierende Aussichten auf den Mount Kilimanjaro.
Der Park liegt zwischen Arusha und Moshi, rund 35 km entfernt vom Kilimanjaro Airport und ist daher in einem Tagesausflug von Arusha als auch von Moshi gut zu erreichen. Von der Hauptstraße zwischen Arusha und Moshi führt eine gute Strasse 10 Kilometer bis zum Ngurdoto Gate.
Tierwelt Der Fauna des Parks Park besteht aus einer Vielzahl an Pflanzenfressern, Raubtieren und Primaten wie dem schwarzen und weißen Collobus Affen, Pavian, Elefant, Giraffe, Büffel, Nilpferd, Leopard, Hyänen, Wildhund und einer großen Vielzahl an Antilopen Arten. Es gibt keine Löwen in dem Park, aber mit etwas Glück sieht man einen Leoparden! Der Arusha National Park ist berühmt für seine 400 Vogelarten, die Ornithologen vor allem an den Momella Lakes beobachten können.
Die beste Besuchszeit des Parks ist während der Trockenzeit, von Juli bis März. die beste Zeit für eine Mount Meru Besteigung ist zwischen Juli und Februar, obwohl es im November gelegentlich regnen kann. Die beste Aussicht auf den Kilimanjaro hat man zwischen Dezember und Februar.



Ruaha Nationalpark Tansania:

Der Park, mit 12,950km² nur etwas kleiner als die Serengeti, besitzt eine faszinierende Vielfalt an unberuehrten Landschaften. Er liegt abseits von Touristenrouten und ist selten besucht.. Es gibt nur zwei Lodges in dem Park: Mwagusi Safari Camp und Ruaha River Camp und ein Nationalpark Camp mit Bungalows und einem Campingplatz. Der Ruaha Nationalpark ist noch ein wahrer Geheimtip!
Ruaha grenzt im Norden an das Kizigo und das Rungwa River Game Reserve und bildet mit Ihnen eines der groessten Wildschutzgebiete Ostafrikas.
Das abwechslungreiche Bild des Parks wird betont durch die felsige Hügellandschaft und Bergketten von bis zu 1,900m Hoehe (Ikungu Mountain). Das Herz des parks ist der Ruaha River, mit tiefen Pools, rauschenden Stromschnellen und vielen Flusspferden und Krokodilen. In der Naehe des Flusses kann man Löwen, Wildhunde, gepunktete Hyänen, Schakale, Impalas, Giraffen, Elandantilopen und andere Tiere beobachten. Auf den weiten Flächen sieht man Grants Gazellen, Strausse, &Leoparden. Es gibt auch über 465 Vogelarten im Park .

Weitere Sehenswürdigkeiten:

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