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Kenia
Jambo - der Swahili-Gruss für "Willkommen" - der Keniabesucher darf sich auf eine erfrischende Mischung von üppiger Natur und faszinierenden Kulturen freuen. Kenia erstreckt sich über 582 646 km², und ist gelegen in Ostafrika, angrenzend an den Sudan, Äthiopien, Somalia, Tansania, Uganda und den Indischen Ozean. In diesem Garten Eden erwartet Sie das Königreich der Tiere.
Kenias berühmteste und weltweit bekannte Attraktionen sind die vielen Tierparks mit ihrem Reichtum an Wildtieren, wo Sie u.a. die "Big Five": Löwe, Elefant, Nashorn, Leopard und Büffel sehen können. Kenia ist einer der besten Ort auf dem Kontinent, um diese 5 prächtigen Tierarten in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben. In Kenia gibt es neben den 48 Parks und ‘Reserves’ im Lande noch 9 Marine-Parks, die eine Vielzahl an tropischen Fischen und bezaubernden Korallenriffen bieten und Schnorchel- bzw. Tauchparadiese sind. Kombinieren Sie doch Ihre aufregende Safari mit einem Badeaufenthalt an der Ostküste. Gepflegte Hotelanlagen an palmengesäumten, feinsandigen Korallenstränden des Indischen Ozeans bieten eine ideale Kulisse, um unbekümmert die Seele in der leichten Brise baumeln zu lassen. Entdecken Sie die Natur mit Vierrad-Antrieb. Steigen Sie hoch über die Baumwipfel in einem Heißluftballon. Lauschen Sie dem entfernten Brüllen eines Löwen, der den Tag beendet.
Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten :
Masai Mara Nationalpark
Samburu Nationalpark & Buffalo Springs
Tsavo Ost Nationalpark
Tsavo West Nationalpark
Mount Kenya Nationalpark:
Der Amboseli Nationalpark
Aberdares National Park
Masai Mara Nationalpark (auch Massai Mara oder Maasai Mara) gilt als eines der bedeutensten und populärtsen
Tierschutzgebiete in Afrika. Der 1.672 km2 große Nationalpark bildet den nördlichen Teil des Serengeti Nationalparks in Tansania. Weite Gebiete des Parks werden von offenem hügeligen Grasland mit vereinzelten Akazien dominiert und bieten dadurch perfekte Möglichkeiten zur Beobachtung der reichlich vorhandenen Wildtiere. So finden sich im Masai Mara Nationalpark die Big Five - also Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn, weitere Raubtiere wie Geparden und Schakale, am Mara-Fluß Krokodile und Flußpferde, Giraffen sowie große Herden von Zebras und verschiedener Antilopen.
Zusätzlich zur Attraktivität trägt das jährliche Naturschauspiel der Great Migration - der großen Wanderung - bei, bei dem riesige Gnuherden, Zebras und Antilopen auf der Suche nach besseren Weidegründen aus der südlichen Serengeti in die Masai Mara ziehen. Bis zu 2 Millionen Gnus sollen es sein, die sich in endlosen Karawanen auf den Weg machen und dabei von ihren Jägern, wie Löwen und anderen Raubkatzen, verfolgt werden. Bei der Überquerung des Mara-Flusses wartet auf die Gnus durch die hier lebenden Krokodile eine weitere Gefahr. 
Die Masai Mara hat den Status eines National Reserve und nicht den eines National Park. Der Hauptunterschied liegt darin, dass es den traditionell hier lebenden Masai erlaubt ist, in Teilen des Parks ihre Rinderherden weiden zu lassen. In Nationalparks hingegen genießen die Wildtiere absoluten Vorrang. Konflikte zwischen Masai und den hier lebenden Raubtieren - insbesondere den zahlreichen Löwen - bleiben dabei natürlich nicht aus, und die Hirten erhalten für gerissene Rinder aus ihren Herden eine Entschädigung von der Parkverwaltung.
Für Safari Touristen stehen in der Masai Mara zahlreiche, oft sehr luxuriöse Unterkünfte zur Verfügung. Die Lodges oder Camps bieten mitten in der Wildnis alle Annehmlichkeiten und eine direkte Nähe zu den Wildtieren.
Der Samburu Nationalpark liegt in direkter Nachbarschaft zum angrenzenden
Buffalo Springs Reserve im halbwüstenartigen Norden Kenias in Höhen von 800 bis 1200 Metern. Offene Grassavanne und Dornbuschsavanne und einige felsige Hügel wechseln sich in dieser Landschaft ab. Lebensader des Gebietes ist der Uaso Nyiro River, dessen Name in der Sprache der hier beheimateten Samburu “Fluß mit braunem Wasser” bedeutet. Die Samburu sind ein mit den Massai verwandtes Krieger- und Nomadenvolk.
Unter der Vielfalt der Tierwelt ragen insbesondere die große Elefanten-Population und einige Arten heraus, die mit den trockeneren Bedingungen gut zurecht kommen, wie z.B. das enggestreifte Grevy-Zebra, Beisa-Spießbock (Oryx-Antilope), Netzgiraffe und Gerenuk (Giraffenhalsgazelle). Bekannt ist das Samburu Nationalreservat auch für seine guten Möglichkeiten der Leoparden-Beobachtung.
Der Lake Nakuru Nationalpark: In der Nähe von Nakuru, der Hauptstadt der Provinz Rift Valley, liegt der gleichnamige Lake Nakuru Nationalpark. Insbesondere berühmt ist der 188 km2 große Park für seine Kolonie von Flamingos, die zeitweise bis 2 Millionen Vögel groß sein kann. Insgesamt finden sich über 400 Vogelarten im Lake Nakuru Nationalpark, darunter zahlreiche Wasservögel, die die Ufer des Sees bevölkern. Umweltprobleme führen jedoch auch hier bereits zeitweise zu einer Wasserknappheit, die den Erhalt von Natur und Tierwelt gefährdet. 
Neben den Vögeln lassen sich im Lake Nakuru Nationalpark auch zahlreiche Wildtiere wie Leoparden, Löwen, Büffel, Rothschild-Giraffen, Colobus-Affen, verschiedene Antilopen, Zebras und Flußpferde beobachten. Für Nashörner wurde ein spezielles Schutzgebiet eingerichtet, in dem eine Population von Breitmaul- und Spitzmaulnashörnern von Rangern gegen Wilderer geschützt wird.
Der Tsavo Nationalpark im Süden Kenias ist in seiner Gesamtheit mit ca. 21.000 km2 der größte Nationalpark des Landes und der fünftgrößte in Afrika. Aus verwaltungstechnischen Gründen ist der Park in einen Ost- und einen Westteil gegliedert, die beide durch die Fernstraße und die Eisenbahnverbindung zwischen Nairobi und Mombasa getrennt werden.
Der Tsavo Ost Nationalpark besteht im wesentlichen aus einer dünner bewachsenen Dornbuschsavanne. Berühmt sind die "Roten Elefanten" des Tsavo, die sich durch eine Schicht der eisenhaltigen roten Erde vor Sonne und Insekten schützen. Der nördliche Teil des Tsavo Ost ist touristisch kaum erschlossen und bieten den Tieren somit ein ruhigeres Rückzugsgebiet. 
Im landschaftlich abwechslungsreicheren Tsavo West National Park (9000 km 2) befinden sich u.a. die Mzima Springs, durch unterirdische Zuflüsse gespeiste Quellen, deren Wasser zum Großteil über eine Pipeline als Trinkwasser nach Mombasa geleitet wird. In den Quellteichen der Mzima Springs leben Krokodile und Flußpferde, die (mit Glück) auch von einer begehbaren Station unter der Wasseroberfläche beobachtet werden können.
Der Tsavo West Nationalpark (9000 km 2) ist der landschaftlich abwechslungsreichere und mehr von Touristen frequentierte Teils des Tsavo Nationalparks. Der Wechsel der verschiedenen Landschaften umfasst Mittelgebirge, von Galeriewäldern gesäumte Flußläufe, hügelige Savanne und im Norden Lavafelder und Vulkankegel. Der ganzjährig wasserführende Tsavo River durchquert den Park im nördlichen Teil. Die Stromschnellen und das Quellbecken der Mzima Springs bieten Lebensraum für Krokodile, Flußpferde und Fische, die (mit Glück) auch von einer begehbaren Station unter der Wasseroberfläche beobachtet werden können. Ein spezielles Rhino Sanctuary schützt die bedrohten Spitzmaul-Nashörner in einem besonders überwachten, abgezäunten Gebiet.
Mount Kenya Nationalpark: Der mit ewigem Eis und Schnee bedeckte Mount Kenya ist mit 5199 m der höchste Berg des Landes und nach dem Mount Kilimanjaro in Tansania der zweithöchste in Afrika. Ebenso wie der erdheschichtlich jüngere Kilimanjaro ist der Mount Kenya ein erloschener Vulkan von dessen ehemals drei Gipfeln heute nur noch ein harter Kern übrig geblieben ist. Die Kikuyu nennen den für sie heiligen Berg "Kirinyaga". Der den Berg umschließende Nationalpark beginnt auf einer Höhe von 3200 m.Trotz der Höhe und obwohl er als Erholungsgebiet ausgewiesen ist gibt es einen reichhaltigen Bestand an Wildtieren, u.a. Elefanten, Büffel und Nashörner, sowie eine vielfältige Vogelwelt.
Der Amboseli ist einer meistbesuchten und ältesten Nationalparks in Kenia. Der Park, mit 392 km2 relativ klein, liegt auf einer Höhe von 1400 bis 1900 m vor der beeindruckenden Kulisse des direkt in Tansania benachbarten Kilimanjaro, dem größten Berg Afrikas. Meist bestimmen ausgedörrte Savannen und trockene Ebenen das Bild des Amboseli. Seltene starke Regenfälle führen dazu, dass sich der sonst trockene im Nordwesten des Nationalparks gelegene Lake Amboseli mit Wasser füllt. Zahlreiche Sumpfgebiete im Amboseli werden aus unterirdischen Quellen gespeist.
Die vielfältige Tierwelt lässt sich durch die offenen Graslandschaften und die geringe Größe des Amboseli recht gut beobachten. Berühmt ist der Nationalpark insbesondere für seine große Elefanten-Population. Darüberhinaus finden sich auch Löwen, Hyänen, Schakale, Giraffen, Zebras, Gnus und zahlreiche Antilopen- und Gazellenarten.
Aberdares National Park
: Der Aberdare-Nationalpark, welcher sich etwa 100 km nördlich von Nairobi befindet, ist auf etwa 767 km² eines der schönsten Schutzgebiete Kenias. Namensgeber des Parks ist der ehemalige Präsident der Royal Geographical Society, Lord Aberdare, der auch als Entdecker dieses Gebietes gilt.
Heute ist der offizielle Name des Gebietes Nyandarua, das Kikuyu-Wort für „trockene Haut“. Doch trocken ist es hier eher weniger: Das Wetter in dem Gebiet ist geprägt von Regen und Nebel und die Region ist ein wichtiges Wasserauffanggebiet, das viele größere Flüsse speist. Der Park liegt inmitten einer grandiosen Hochgebirgslandschaft, den Aberdare-Bergen, und deren östlichen, dicht bewaldeten Vorgebirgen. Höchste Gipfel sind der Ol Doinyo Satima (3995 m) im Norden und der Kinangop (3900 m) im Süden. Dazwischen befinden sich Moore mit Felsinseln, Waldstücken und Bächen, in denen Bach- und Regenbogenforellen schwimmen. Sehenswert sind auch die spektakulären Wasserfälle entlang der Bergkette. Die Gura Falls sind die größten des Landes und stürzen über 300 m in den gleichnamigen Fluss. Etwas außerhalb des Parks sind die Thompson-Wasserfälle ein beliebtes Fotomotiv für Touristen.
Die dichten, feuchten Wälder boten 1947-1956 der Mau-Mau-Guerilla Unterschlupf. Heute sind hier zahlreiche Wildtiere zu Hause. Mit etwas Glück können Sie Elefanten- oder Büffelherden, verschiedene Antilopenarten, Riesenwildschweine, Affen und einige Vogelarten entdecken. Highlight des Aberdare-Parks sind allerdings zwei mutierte Tierarten: der schwarze Leopard und die schwarze Servalkatze. Erkunden können Sie das Gebiet mit dem Wagen oder zu Fuß.
Im Aberdare-Nationalpark befinden sich zwei außergewöhnliche Lodges: Die Baumhotels „Treetops“ und „The Ark“ erreicht man nur über Leitern und befinden sich über Wasserlöchern und natürlichen Salzlecken – von hier kann man in aller Ruhe die Tiere beobachten – ein einmaliges Erlebnis!
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